Wer gut isst, muss viel laufen!

Dem Baden-Württemberger mangelt es nicht an Selbstbewusstsein: Wir können alles außer Hochdeutsch, heißt es von ganz offizieller Seite. Beim Thema „Gesunde Ernährung“ ist dieses forsche Auftreten allerdings nicht angebracht: Bundesweit, so eine Studio der Sporthochschule Köln, ist man da Schlusslicht. Essen und Trinken sind im Ländle eben traditionell kalorien- und prozentreicher.

Schwaben und Badener sind Genussmenschen. Da wird es nicht gelingen, das Essen erheblich weniger deftig und das Trinken deutlich weniger intensiv zu gestalten. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn man sich mehr bewegen würde als andere. Doch auch da führt man die Bundestabelle von hinten an. Es wird Zeit, die Menschen zwischen Donau und Bodensee mehr auf Trab zu bringen.

Und zwar während und nach der Arbeit. Experten empfehlen schon lange, dass die Schreibtischhocker öfter aufstehen und eine kleine Runde drehen sollen – mindestens dreimal in der Stunde. Außerdem sollten Meetings von kleineren Arbeitsgruppen im Stehen stattfinden. „Walk & Talk“ nennen das die Professoren der Sporthochschule Köln.

Ganz wichtig ist es, Routinen zu ändern. „Aufstehen fängt im Kopf an“, schrieb kürzlich Sabine Lennartz von der Schwäbischen Zeitung. Als Beispiel nennt sie die Entscheidung, dem Kollegen von gegenüber keine Mail zu schicken, sondern lieber schnell mal zum Kollegen hinüber zu flitzen. Ihr Fazit: „Das klingt altbacken. Ist es auch, aber gesund.“

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