Tanzen Sie sich fit!

Der gestresste Büromensch sucht nach Möglichkeiten, Körper und Seele zu trainieren. Vieles, was ihm angeboten wird, ist aber schlichtweg langweilig und freudlos. Macht es etwa Spaß, vor der Arbeit mit einer Helmlampe durch das Dunkel der Restnacht zu laufen? Oder macht es Sie an, nach Büroschluss Gewichte zu stemmen? Wenn Sie ehrlich sind, lautet Ihre Antwort: Nein!

Immer mehr Erfolgsmenschen haben für sich eine ganz andere Lösung gefunden, fitter und damit körperlich und seelisch belastbarer zu werden: Sie gehen tanzen.

In der Tat ist eine Stunde im Wiegeschritt genauso gut für Herz, Kreislauf und Ausdauer wie Joggen oder Übungen im Kraftraum, es macht nur viel mehr Freude. Der Allgemeine Tanzlehrerverband bringt es auf den einfachen Nenner: Tanzen ist ein Sport mit Glücksfaktor.

Das allein tut dem belasteten und zuweilen auch überlasteten Büromenschen schon gut. Doch damit noch nicht genug: Tanzen trainiert auch noch das Gehirn. Okay, das gilt erst für den Kurs für Fortgeschrittene. Dort sind die Schrittfolgen beim Cha-Cha-Cha oder Jive deutlich schwieriger als beim Blues-Wiegeschritt meiner Jugend. Da muss man sich schon etwas mehr merken als nur das Gewicht vom rechten auf das linke Bein (und umgekehrt!) zu verlagern.

Niederländische Wissenschaftler haben jetzt bestätigt, dass das Lernen von Tanzschritten sogar der gefürchteten Demenz vorbeugen kann. Martin Haupt, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie bestätigt, „dass Tanzen und andere rhythmische Bewegungsübungen offenbar den altersbedingten kognitiven Abbau aufhalten bzw. verlangsamen können.“ Na, wenn das so ist, dann kann man gar nicht früh genug sagen: Darf ich bitten?

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