Kochen macht schlau

Es hat Zeiten gegeben, da hat man es so gesehen. Die Zubereitung von Essen ist ein ganz pragmatischer und nüchterner Vorgang, der am Ende vor allem einem Ziel dient: der Lebens- und Arterhaltung. Nun, times are changing. Heutzutage ist Kochen ein kreativer, ein sinnlicher Vorgang. Nicht immer, aber immer öfter.

Ein leidenschaftlicher Koch liebt es, den Duft seiner Kreation aufzunehmen, den Geschmack zu testen, die Farben der Speise zu beobachten, wenn sie mit Gewürzen oder anderen Zutaten verfeinert wird. Und das Ganze geht einher mit ganz besonderen Handfertigkeiten: Hacken, Schneiden, Schnetzeln, Rühren – das alles verlangt größte Geschicklichkeit und Sensibilität.

Und am Ende entsteht ein Werk, das befriedigt. Zumindest den Gaumen und die Geschmacksnerven. Und wenn das so ist, kommt meist auch noch so etwas wie Stolz dazu.

Dass immer mehr Erfolgsmenschen zum Kochlöffel greifen, ist keineswegs verwunderlich. Am Herd können sie komplett abschalten und Sinne und Fertigkeiten aktivieren, die am Arbeitsplatz verkümmern. Nicht ohne Grund wird die kunstvolle Zubereitung einer Speise auch mit einer Meditationsübung verglichen. Wenn man es richtig macht und sich nicht neuem Erfolgsdruck aussetzt, ist es auf jeden Fall entspannend.

Andere Experten behaupten sogar, dass Kochen schlau macht. Sie begründen es damit, dass das Gehirn durch das Zubereiten einer Mahlzeit trainiert wird. Es sind Rezepturen zu beachten, Abläufe zu koordinieren, man konzentriert sich auf Details. All das trainiert auch den Kopf.

Und es gibt noch einen Nebeneffekt: Wer selbst kocht, macht sich mehr Gedanken über gesunde Lebensführung und über die Qualität von Produkten, in diesem Fall Zutaten. Zwei Vorgänge, die jedem Manager zum Vorteil gereichen.

 

 

 

 

 

 

 

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