Richtig reisen

Über den eigenen Horizont hinauszublicken, ist immer bereichernd. Die Impulse, die sich rund um den Arbeitsplatz und um das Zuhause ergeben, sind oft nicht ausreichend. Zumindest nicht, wenn man sich weiterentwickeln will.

Allerdings ist es nicht damit getan, sich zwei Wochen dösig an irgendeinen Strand zu legen. Selbst bei einer enormen körperlichen Erschöpfung ist diese Art von Urlaub wenig sinnvoll. Regeneration durch Abschlaffen funktioniert nicht. Ein bisserl Aktivität darf es schon sein – für Körper und Kopf. Denn erst, wenn zur physischen Ertüchtigung auch eine geistige Erfrischung kommt, kann man vor Erholung sprechen. Dann tankt man wirklich auf, um für neue Herausforderungen gewappnet zu sein. Konkret: Der Kopf braucht immer wieder Anregungen.

Schon bei der Wahl des Urlaubsortes kann man die Weichen richtig stellen. Eine Clubanlage, die keine Möglichkeit bietet,  Land und Leute, Natur, Kultur und heimische Gastronomie kennenzulernen, ist nur unzulänglich geeignet, den Akku wieder aufzuladen. Da hilft auch kein Animationsprogramm … Sinnvoller ist es, selbst aktiv zu werden. Etwas zu unternehmen.

Neue Eindrücke müssen gewonnen und verarbeitet werden. Eine Reise in ein fremdes Land ist eine gute Gelegenheit, diese Erfahrungen stressfrei zu machen. So wird der Blick auf Neues geschärft – eine Eigenschaft, die dann auch wieder im Alltag hilfreich ist.

Nahezu vorbildlich ist es, wenn man sich nicht nur für neue Erlebnisse öffnet, sondern auch noch versucht, die Sprache des besuchten Landes zu lernen. Dies ist nicht nur ein Akt der Höflichkeit den Gastgebern gegenüber, sondern auch eine Selbstbereicherung. Wissenschaftler haben längst belegt, dass Menschen, die sich in mehrere Sprachen ausdrücken können, entscheidungsfreudiger und –sicherer sind, bessere Multitasking-Fähigkeiten und Stärken bei der Konzeption haben.

Richtig reisen bildet – und bringt auch im Beruf weiter.

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