Hand aufs Herz

 

Wie geht es Ihnen heute? Sie zögern mit der Antwort? Nein, Sie müssen keine Sorge haben, dass Ihre ehrliche Reaktion gegen Sie eingesetzt wird. Alles bleibt unter uns.

Sie müssen also keine Fassade aufbauen, die signalisiert, wie gut Sie drauf sind. Hand aufs Herz: Wenn Sie müde sind, sich Sorgen machen, Angst haben und sich ständig ärgern, dann sollten Sie das jetzt ruhig mal zugeben. Denn diese negativen Emotionen lassen sich in vielen Fällen deutlich reduzieren. Man muss es nur wollen und angehen. Mein Tipp: Weiterlesen!

Stress an sich ist nichts Schlimmes. Stress ist eine Alarmreaktion von Körper und Geist, mehr nicht. Es gibt ihn auch bei freudigen Ereignissen, er ist sogar notwendig, um besondere Leistungen überhaupt erst zu ermöglichen. Problematisch wird es immer nur, wenn uns der negative Stress aufs Gemüt drückt, uns die Kraft nimmt. Dann quälen uns Sorgen und Ängste, dann sind wir müde und krank. Diesen negativen Stress gilt es zu reduzieren. Am besten lässt man ihn gar nicht erst aufkommen.

Wie so oft im Leben kommt man auch in diesen Fällen mit pauschalen Lösungen nicht weiter. Die Ursachen der Probleme müssen analysiert werden. Liegt es an der eigenen Sicht und Herangehensweise? Sind es zwischenmenschliche Konflikte? Funktioniert das Team nicht? Ein Coaching – individuell oder im Team – hilft da weiter. Das persönliche Gespräch mit einem erfahrenen Coach ist der erste Schritt, wissenschaftlich fundierte Übungen der nächste.

Schon nach wenigen Tagen zeigt das Coaching seine Wirkung. Die Widerstandskraft (Resilienz) ist gestärkt, die Konzentrationsfähigkeit erhöht, die Entscheidungsfähigkeit beschleunigt. Persönliche Ressourcen werden herausgearbeitet und betont, dadurch wächst die mentale Stärke. Die Ergebnisse sind verblüffend: Schnell gelingt es, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, der Umgang mit besonderen Herausforderungen wird souveräner, Kooperation und tieferes Verständnis im Team verbessern sich, die gegenseitige Wertschätzung steigt.

Im Coaching erlernen die Teilnehmer nachhaltige Methoden, die sie in ihren Alltag integrieren können. Ihnen wird die Fähigkeit vermittelt, ruhiger und weniger angespannt zu sein, klarer zu denken und konstant bessere Leistungen zu bringen. Vieles müssen sich die Teilnehmer selbst erarbeiten, der Coach unterstützt diesen Prozess durch aktive Anleitung.

Das Herz steht dabei oft im Mittelpunkt. In einfachen Übungen bekommt das zentrale Organ höchste Aufmerksamkeit, legen Sie ruhig Ihre Hand auf das Herz. Allein die Vorstellung, über das Herz auch ein- und auszuatmen, beruhigt. Unangenehme Emotionen finden keinen Zugang. Mehrmaliges Wiederholen führt schon zur Stärkung. Bei dieser Basisübung reicht eine einmalige Anleitung, bei weiter gehenden Übungen ist allerdings eine professionelle Begleitung durch den Coach erforderlich.

Das intensive Einzelcoaching dauert dreimal vier Stunden und findet idealerweise innerhalb von drei Wochen statt. Zwischen den Coachingterminen übt der Teilnehmer die erlernten Methoden. In meinem Fall hat er zudem jederzeit Gelegenheit, mit mir zu telefonieren oder per E-Mail mit mir in Kontakt zu treten. Offene Fragen können so zeitnah beantwortet und aktuelle Themen besprochen werden. Auch ein kompaktes Teamcoaching an zwei einzelnen Tagen im Abstand von vier Wochen ist möglich.

Begleitend setze ich bei meinen Treffen auch auf modernste Analysetools wie zum Beispiel das trimano® Stressprofil. Sie dienen aber immer nur als Grundlage für meine Coachingarbeit, die auf bestmöglichen Qualifikationen, vor allem aber auf einer großen praktischen Erfahrung beruht. Nur so ist es möglich, eine Überzeugungskraft zu entwickeln, die man braucht, um individuelle Beratungen und Coachings so zu gestalten, dass sie nicht nur verstanden, sondern vom Teilnehmer auch erfolgreich genutzt werden.

Die Erfolge eines Coachings zur Stressreduktion sind nachhaltig. Eine aktuelle Fallstudie mit 500 Mitarbeitern belegt, dass die Coachingteilnehmer nach sechs Wochen weniger müde und ausgebrannt waren. Auch die Schlaflosigkeit konnte deutlich gesenkt werden, ebenso die allgemeine Ängstlichkeit. Eine Entwicklung, die anhält. Denn nach sechs Monaten sind die Einschätzungen noch positiver.

Text erschienen im Reutlinger Wirtschaftsmagazin „Zukunft gestalten – das Magazin für Unternehmer und Führungskräfte“, Ausgabe Juni 2017

Foto: (C) shutterstock_291596735

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